Drei Teilnehmende sitzen bei der Eröffnungsfeier der Special Olympics National Games im Publikum.

Special Olympics Sommerspiele 2026 in Zug: ein Sportevent für alle

Knapp 1500 Athlet:innen, 16 Sportarten und Begegnungen, die bleiben: Die Special Olympics National Summer Games 2026 in Zug zeigten eindrücklich, wie Sport Menschen mit und ohne kognitiver Beeinträchtigung zusammenbringt. Coca‑Cola Schweiz war als Premium Partner mittendrin.

Für vier Tage wurde Zug zur Bühne für sportliche Wettbewerbe, persönliche Erfolge und gelebte Inklusion. Vom 28. bis 31. Mai 2026 fanden dort die Special Olympics National Summer Games statt, der grösste Sportanlass der Schweiz für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung.

Insgesamt traten 1498 Athlet:innen aus der Schweiz und aus internationalen Delegationen an. Begleitet wurden sie von Coaches, Familien, Volunteers, Partnern und zahlreichen Besucher:innen. Special Olympics Switzerland organisiert die National Games alle zwei Jahre, abwechselnd als Sommer- und Winterspiele.

We are special!

«Wer einmal dabei war kommt wieder – das gilt für Sportler:innen, Helfer:innen, Partner, einfach für alle», erzählt Irene Nanculaf, Leiterin Marketing von Special Olympics Switzerland. «Vor Ort nimmt man automatisch am natürlichen Umgang zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung teil. Das kann man nicht beschreiben, man muss es fühlen.»

Besonders aufgefallen sind die Trikots mit dem Schriftzug «We are Special», die die Sportler:innen, Coaches und Helfer:innen im Olympic Village trugen. Genau diese Aussage wurde spürbar. Im Zentrum stand der Sport, unabhängig der verschiedenen Voraussetzungen der teilnehmenden Athlet:innen. Irene Nanculaf ergänzt: «Es wird viel darüber gesprochen, Berührungsängste abzubauen. Vor Ort lösen sich diese Barrieren auf, denn die gemeinsame Freude am Sport verbindet.»

Ein Auftakt mit Gänsehaut

Eröffnet wurden die Games am Donnerstagabend in der OYM Hall in Zug. Christa Rigozzi und Nik Hartmann führten durch die Zeremonie, Marc Sway sorgte musikalisch für Stimmung im Saal. Bereits der Einmarsch der Delegationen, das Hissen der Special-Olympics-Flagge und das Entzünden der «Flame of Hope» machten klar: Diese Spiele sind Sportanlass und Fest der Begegnung zugleich.

«Mein Highlight war die Eröffnungsfeier als Ganzes und darin das Interview von Fabienne Villiger, der Botschafterin der National Games 2026 und Bundesrat Martin Pfister», erzählt Bruno Barth, National Director und Co-Managing Director von Special Olympics Switzerland. «Fabienne stand da ganz alleine mit dem fast doppelt so grossen Vorsteher des VBS und hat ihre Fragen platziert. Es war einfach grossartig.»

Zwei Personen stehen für ein Interview bei der Eröffnungsfeier auf der Bühne. (Bild: WeArePepper/Manuel Lopez)

In den folgenden Tagen standen die Wettkämpfe im Mittelpunkt. Ausgetragen wurden sie in 16 Sportarten: Basketball, Boccia, Bowling, Fussball, Golf, Handball, Judo, Kunstturnen, Leichtathletik, Pétanque, Radfahren, Reiten, Schwimmen, Segeln, Tennis und Tischtennis.

Coca‑Cola Schweiz als Premium Partner

Coca‑Cola Schweiz begleitet Special Olympics Switzerland seit 2024 als National Partner und seit 2026 als Premium Partner. Die langfristige Partnerschaft soll dazu beitragen, noch mehr Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung Zugang zu Sport, Bewegung und unvergesslichen Begegnungen zu ermöglichen.

Bruno Barth führt weiter aus: «Für uns ist es sehr wichtig, dass Coca‑Cola als Gründungspartner der globalen Special Olympics Bewegung auch hier in der Schweiz ein Zeichen setzt. Wir setzen uns innerhalb des Schweizer Sports seit vielen Jahren für die Anerkennung der Leistungen von Sportler:innen mit kognitiven Beeinträchtigungen ein. Partner wie Coca‑Cola helfen und motivieren uns, diesen Einsatz immer weiter zu leisten.»

Athletinnen und Athleten feiern gemeinsam. (Bild: WeArePepper/Manuel Lopez)

Was von Zug bleibt

Neben Medaillen, Fotos und Erinnerungen bleibt vor allem ein starkes Bild davon, was Sport leisten kann: Er schafft Begegnungen, baut Barrieren ab und gibt Menschen Raum, über sich hinauszuwachsen. Die National Summer Games in Zug haben gezeigt, dass Inklusion nicht kompliziert sein muss. Man kann sie sehen, hören und fühlen – dort, wo Menschen gemeinsam antreten, gewinnen, verlieren und feiern.