sustainable packaging

Reduzieren, rezyklieren, wiederverwenden: in drei Schritten zur nachhaltigen Verpackung

Glas- oder PET-Flasche? Oder doch die Dose aus Aluminium? Welche Getränkeverpackung hat denn nun die Nase vorn in Sachen Nachhaltigkeit? Nachgefragt bei den Verpackungsexperten von Coca‑Cola Schweiz!

2024/05/02

Reduzieren: Weniger ist mehr

Die wichtigste Aufgabe einer Flasche ist es, dass sie ihren Inhalt bestmöglich schützt und lange haltbar macht. Denn die Produktion der Zutaten und die Herstellung des Getränks sollen nicht umsonst gewesen sein. Alle drei Verpackungstypen erfüllen diese Anforderung. Dabei bietet Glas einen besonders guten Produkteschutz, ist jedoch relativ schwer und verursacht deshalb beim Transport mehr Emissionen als das sehr leichte Aluminium.

Light-Weight-Flaschen von Coca-Cola Leicht bei gleichzeitig sehr gutem Produkteschutz: die neue Light-Weight-Flasche von Coca‑Cola

Weitaus wichtiger als die Wahl ist deshalb der effiziente Einsatz des Verpackungsmaterials: je weniger davon gebraucht wird, desto besser für die Umwelt. Hier punktet PET gegenüber seinen «Konkurrenten». Es ist leicht bei gleichzeitig sehr gutem Produkteschutz. Und mit der Light-Weight-Flasche ist es Coca‑Cola Schweiz zuletzt gelungen, jährlich rund 510 Tonnen PET-Material einzusparen.

Rezyklieren: der entscheidende Faktor für Nachhaltigkeit

Alle Verpackungen haben also ihre Vor- und Nachteile. Aber sowohl für Glas, PET als auch Aluminium gilt: Keine Verpackung ist nachhaltig, wenn sie falsch entsorgt wird!

Für den Schutz der Umwelt ist deshalb Recycling der entscheidende Faktor. Je öfter eine Flasche wiederverwendet wird, desto grösser ist ihr Umweltnutzen.

Mit einer Recycling-Quote von über 83% sind die Schweizer:innen in dieser Hinsicht vorbildlich. Gar über 95% aller Alu-Dosen werden hierzulande recycelt. Coca‑Cola setzt sich dabei nicht nur in der Schweiz für Recycling ein, sondern weltweit. So hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, bis 2030 für jede verkaufte Flasche eine Flasche zu sammeln und zu recyceln.

Wiederverwenden: ein neues Leben für jede Flasche

Doch nur wenn der Materialkreislauf geschlossen ist, kann tatsächlich von Recycling die Rede sein. Wenn aus gebrauchten Flaschen neue Flaschen werden! Diesen letzten Schritt zur nachhaltigen Verpackung vollbringt rPET: rezykliertes Polyethylenterephthalat (PET), ein lebensmitteltauglicher Rohstoff, der aus leeren PET-Verpackungen entsteht.

PET-Rohlinge Aus den rPET-Flocken entstehen PET-Rohlinge, die zu Flaschen aufgeblasen werden.

Seit 2022 werden alle in der Schweiz produzierten Getränkeflaschen von Coca‑Cola, Fanta, Sprite und Mezzo Mix aus 100% rPET* hergestellt. Sie bestehen somit ausschliesslich aus recyceltem Material.

Auf dem Weg zur nachhaltigen Verpackung

Reduzieren, rezyklieren und wiederverwenden: So lauten also die drei Schritte zur nachhaltigen Verpackung – und Coca‑Cola ist auf diesem Weg ganz vorne dabei. Dabei wagt sich das Unternehmen auch an komplett neue Formen. Mit der Marine Bottle, einer Flasche aus Meeresplastik, und der Paper Bottle präsentierte das Unternehmen innovative Ansätze, welche die Zukunft von Verpackungen nachhaltig verändern könnten.

* Die Angaben zu 100 Prozent recycelten Plastikflaschen beziehen sich nicht auf Deckel und Etikett.