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Süßsaure Hendlhaxen

Brust oder Keule? So heißt nicht nur ein Filmklassiker von Louis de Funès aus dem Jahre 1976, diese Frage stellt sich auch oft in der Küche – wobei in der österreichischen wohl eher als „Brust oder Haxen?“. Alex Kumptner ist dabei fast immer im „Team Haxen“ – warum? „Sie sind aromatischer, man kann sie praktischerweise aus der Hand essen und durch den Honig in der Marinade passiert genau das, was wir alle an Hühnerhaxen so lieben: Sie werden im Ofenrohr knusprig, ohne innen auszutrocknen.“

 

Für 4 Personen

4 Hähnchenkeulen

Salz

5 EL Olivenöl

Pfeffer aus der Mühle

1 rote Chilischote

1 Bund Thymian

6 Knoblauchzehen

5 EL Balsamico bianco

5 EL Sojasauce

4–5 EL Honig

150 ml Hühnersuppe

1 Bio-Zitrone

 

Zubereitung

Die Hendlhaxen waschen, trocken tupfen und mit Salz würzen. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Haxen darin rundherum goldbraun braten. Mit Pfeffer würzen.

Die Chilischote längs halbieren, entkernen, waschen und in feine Würfel schneiden. Den Thymian waschen und trocken schütteln. Den Knoblauch in der Schale andrücken, mit dem Thymian zu den Haxen geben und etwa 2 Minuten mitrösten, Knoblauch und Thymian wieder entfernen.

Die Haxen mit dem Essig ablöschen und die Flüssigkeit einkochen lassen. Sojasauce, Honig, Chili und Suppe dazugeben und aufkochen lassen.

Die Zitrone waschen, trocken reiben und in feine Scheiben schneiden. Die Zitronenscheiben zu den Haxen geben und alles 15 bis 20 Minuten köcheln lassen, bis das Fleisch gar ist und die Sauce eine sirupartige Konsistenz hat.

 

Zubereitungszeit ca. 35 Min.

 

Alex‘ Tipp: Die Keulen sind gar, sobald sich das Fleisch vom Knochen löst. Zwischendurch immer mit einer Gabel probieren, ob es sich schon abstreifen lässt.