Michael Gregoritsch und Florian Kainz beim emotionalen Torjubel im Dress des österreichischen Nationalteams.

„Sport ist mehr als Bewegung“: Michael Gregoritsch im Interview

Sein Tor zum 1:1 im finalen Qualifikationsspiel gegen Bosnien-Herzegowina sicherte Österreich die erste FIFA WM™-Teilnahme seit 28 Jahren. Seit Mai 2024 arbeitet Michael Gregoritsch gemeinsam mit Coca‑Cola daran, die Begeisterung für Sport, Bewegung und Inklusion zu fördern. Im exklusiven Interview spricht Michael Gregoritsch über seine Ziele und die Partnerschaft.

Nahaufnahme von ÖFB-Stürmer Michael Gregoritsch beim Torjubel im roten Heimtrikot

Michael, was bedeutet dir die Partnerschaft mit Coca‑Cola persönlich?

Michael Gregoritsch: Dass eine Riesenmarke mit einer solchen Ausstrahlung auf mich zugekommen ist, empfinde ich als große Ehre. Coca‑Cola war bereits ein Teil meiner Jugend und für mich ist diese Kooperation eine außergewöhnliche Sache. Es geht uns darum, die Begeisterung für den Fußball auf breiter Basis zu steigern.

Ein wichtiger Aspekt der Kooperation scheint auch das soziale Engagement zu sein. Wo siehst du hier die größten Schnittmengen?

Michael Gregoritsch: Mein Bruder Matthias und ich haben vor einigen Jahren den Spendenverein „Tor.Chance“ gegründet, um sozial schwächere Kinder zu unterstützen und Inklusionsprojekte wie Sommercamps für Kinder mit Down-Syndrom zu fördern. Dieses Denken über die „Outlinie“ hinaus ist auch Coca‑Cola wichtig, da sie beispielsweise Gründungspartner der Special Olympics sind und auch mit dem Inklusionsderby Momente schaffen, die für ein Miteinander durch Sport stehen. Gemeinsam können wir durch unsere Strahlkraft noch mehr bewegen und Menschen für diesen Sport begeistern, der für so viel mehr als nur Bewegung steht.

ÖFB-Stürmer Michael Gregoritsch sitzt lächelnd an einem weißen Tisch. Vor ihm steht eine Coca-Cola Zero Sugar Dose mit der Nummer 11, im Hintergrund ist ein rotes Coca-Cola Schild vor einer Backsteinwand zu sehen.

Im Rahmen der Coke-Kampagne „Aus Österreich für dich“ haben dich Fans bei einem Meet & Greet getroffen und durften dir Fragen stellen. Wie wichtig ist dir dieser direkte Kontakt?

Michael Gregoritsch: Der persönliche Kontakt zu den Fans ist mir extrem wichtig. Es ist ein schönes Gefühl, den Menschen etwas zurückgeben zu können und sie glücklich zu machen. Bei besagtem Treffen in Wien haben wir über alles Mögliche geplaudert – von Trainer Rangnicks Kabinenansprachen bis hin zur Umstellung zwischen Klubfußball und Nationalteam. Mir ist es wichtig, dabei bodenständig zu bleiben; ich wollte auch viel über die Gäste selbst erfahren. Ich freue mich auf kommende Treffen mit heimischen Fans.

Michael Gregoritsch beim Coca-Cola Meet & Greet 2025 mit Coca-Cola Truck und Glasflasche vor einer Bücherwand.

Blicken wir sportlich voraus: Wie groß ist der Fokus auf die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft™ 2026?

Michael Gregoritsch: Eine Weltmeisterschaft ist das absolute Highlight meiner Karriere und wahrscheinlich auch im Leben vieler Fans. Wir ordnen diesem Ziel vieles unter; ich bin beispielsweise zum FC Augsburg zurückgekehrt, um in Bestform zu sein. Ein historischer 10:0-Sieg wie gegen San Marino in der Qualifikation zeigt, was für ein Fußballfestival wir gemeinsam mit den Fans feiern können. Wir werden natürlich alles dafür tun, dass wir erfolgreich sind. Mein Ziel ist es, die Begeisterung so hochzuhalten, dass wir im Sommer vielleicht sogar gemeinsam in Wien eine erfolgreiche Weltmeisterschaft feiern können.

Michael Gregoritsch und Christoph Baumgartner beim Torjubel im roten Österreich-Trikot

Wie oft wirst du auf das Tor gegen Bosnien-Herzegowina angesprochen?

Michael Gregoritsch: Ich werde sehr oft darauf angesprochen. Aber ich weiß natürlich, dieser Erfolg gehört der ganzen Mannschaft, dem ganzen Staff und vor allem den Fans. Das Ernst Happel-Stadion war bis auf den letzten Platz gefüllt und wir haben die Energie von den Rängen gespürt. Ich war nur der, der den Ball ins Tor bugstiert hat. Aber natürlich ist es für mich das bisher wichtigste und somit auch schönste Tor meiner Karriere. Das würde ich aber gerne ändern bei der kommenden WM.

Vielen Dank für das Interview, Michael!

Michael Gregoritsch beim emotionalen Torjubel im Dress des österreichischen Nationalteams