Weltfrauentag: Drei von vielen Heldinnen der Coca‑Cola Geschichte

Als Arbeitgeberin und Teil der Gesellschaft engagieren wir uns weltweit und in der Schweiz für Vielfalt und Gleichberechtigung – mit globalen Initiativen oder unserem Equality Manifesto. Zum Weltfrauentag feiern wir drei Heldinnen unserer Geschichte.

2023/05/03

Unter dem Motto «#EmbraceEquity» wird am 8. März 2023 der internationale Weltfrauentag gefeiert – mit dem Ziel, eine geschlechtergerechte Welt auf allen Ebenen zu schaffen.

Bei Coca‑Cola wird das Engagement für Chancengleichheit grossgeschrieben: So ist The Coca‑Cola Company Teil des Bloomberg Gender-Equality Index. Der Index bewertet den Stand der Gleichberechtigung bezüglich der Geschlechter in Unternehmen. 2023 haben es weltweit 484 Unternehmen aus 54 Branchen in 45 Ländern und Regionen auf die Liste geschafft.

Image of a woman working at Coca-Cola

Über 6 Millionen Frauen in 100 Ländern wirtschaftlich gestärkt

Im Jahr 2020 konnte die Coca‑Cola Company einen weiteren Erfolg vermelden: Zusammen mit Partnern auf der ganzen Welt konnte das Projekt «5by20» abgeschlossen – und das Ziel sogar noch übertroffen werden. Ziel der 2010 gestarteten Initiative war es, bis 2020 fünf Millionen Frauen auf der ganzen Welt wirtschaftlich zu stärken. Schliesslich waren es sogar mehr als sechs Millionen Frauen in 100 Ländern. Die unterstützten Frauen arbeiten in verschiedenen Funktionen, darunter im Einzelhandel, bei Lieferanten, Produzenten, Handwerkern und mehr.

Damit aber nicht genug: Für uns ist klar, es braucht gleiche Löhne und gleiche Chancen für alle. Und das soll auf allen Stufen unseres Unternehmens gelten. Unser Ziel: Bis 2030 soll Coca‑Cola weltweit zu 50 Prozent von Frauen geführt werden.

Unser Engagement in der Schweiz

Anlässlich des Weltfrauentags 2020 erschien die komplette Print-Ausgabe der Pendlerzeitung 20 Minuten in weiblicher Norm. Wo in der Regel männliche Wortformen verwendet werden, zum Beispiel Ärzte, verwendeten die Journalistinnen bewusst die weibliche Form, zum Beispiel Ärztinnen.

Damit haben wir ein Zeichen für die Gleichberechtigung auch in der Sprache gesetzt. Denn Worte beeinflussen, wie wir die Welt sehen. Sie beeinflussen unser Denken und schaffen die Realität, in der wir leben. Über vier Millionen Frauen in der Schweiz sind zu wichtig, um unerwähnt zu bleiben.

Auch das Equality Manifesto rückt Gleichberechtigung, Vielfalt und Toleranz ins Zentrum. So sind Freiheit, Toleranz und Respekt absolute Kernwerte von Coca‑Cola. Diskriminierung und Ausgrenzung sind für uns in keiner Form akzeptabel.

Die Schweiz vereint auf wenig Raum über 8 Millionen Menschen aus vielen Herkunftsländern mit unterschiedlichsten Geschichten, Ethnien, Religionen, Jahrgängen und den verschiedensten Persönlichkeiten. Diese Diversität bedingt für unser Zusammenleben Verständnis und Solidarität. 

Wir von Coca‑Cola wollen als Unternehmen, das seit 1936 in der Schweiz zu Hause ist und hier über 800 Mitarbeiter:innen beschäftigt, unseren Beitrag dazu leisten, dass die grosse Vielfalt in unserem Land von allen gelebt werden kann. Darum bekennen wir uns zu einer bunten und diskriminierungsfreien Schweiz.

Doch Coca‑Cola setzt sich nicht erst in der jüngeren Geschichte für Gleichberechtigung, Vielfalt und Toleranz ein: Frauen haben in der Erfolgsgeschichte von Coca‑Cola schon immer eine zentrale Rolle gespielt. Zur Feier des Weltfrauentags präsentieren wir drei Frauen, ohne die Coca‑Cola nicht das wäre, was es heute ist.

Mary Alexander: Eine Vorreiterin für die Gleichberechtigung afro-amerikanischer Frauen

Mitten in der Bürgerrechtsbewegung für soziale Gerechtigkeit zwischen Schwarzen und Weissen in den USA war es auch für Coca‑Cola an der Zeit, sich einzubringen. So stand bereits 1955 Coca‑Cola für Gleichberechtigung, Vielfalt und Toleranz ein und entschloss, in ihren neuen Print-Werbekampagnen afro-amerikanische Familien abzubilden. Der Entschluss war ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichberechtigung und vermittelte bildstark, dass afro-amerikanische Familien genau gleich amerikanisch waren wie weisse Familien. Zuvor wurden Afroamerikaner kaum überhaupt in der Printwerbung abgebildet.

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Die erste unter ihnen war Mary Alexander. Die junge Frau aus Alabama konnte sich mit dem Verdienst aus dem Model-Job ihr Studium finanzieren und wurde später als erste afro-amerikanische Lehrerin in ihrem Heimatstaat eingestellt. Später wurde sie auch zur ersten schwarzen Rektorin einer High-School und als Bildungsbeauftragte des Bundesstaates Michigan ernannt – eine wahre Vorreiterin.

Lettie Pate Evans: Die erste weibliche Führungsperson in der Geschichte von Coca‑Cola

Die Amerikanerin Lettie Pate Evans wurde 1906 auf eine eher unübliche Weise Teil des Coca‑Cola-Unternehmens. Damals gab es erst sehr wenige Frauen, die einer Arbeit nachgingen, und auch das Abstimmen wurde ihnen erst einige Jahre später erlaubt. Es war vielmehr ihre Aufgabe, nach den Kindern und dem Haushalt zu schauen. Bei Lettie Pate Evans war das nicht anders. Doch als ihr Mann, Joseph Whitehead, einer der Mitgründer der Coca‑Cola Bottling Company, unerwartet an einer Lungenentzündung starb, lag es an Lettie, seinen Anteil des Abfüllgeschäfts sowie seine Immobilienanteile zu verwalten. Sie war 34 Jahre alt, als sie die Whitehead Holding Company und die Whitehead Realty Company gründete, um ihr Vermögen und das ihrer beiden Söhne zu verwalten.

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Im Jahr 1934 verkaufte Lettie den Abfüllbetrieb (der bis dahin auf über 1’000 Abfüllanlagen angestiegen war) an die Coca‑Cola Company im Austausch gegen Aktien und wurde in den Verwaltungsrat der Coca‑Cola Company berufen. Sie war die erste Frau im Vorstand von Coca‑Cola und auch landesweit eine der ersten Frauen, die in den Vorstand eines grossen Unternehmens berufen wurde. Lettie blieb mehr als zwei Jahrzehnte lang im Vorstand, spendete Millionen von Dollar an mehr als 130 verschiedene Organisationen und gründete 1945 die Lettie Pate Evans Foundation, die sich der Wohltätigkeit, Bildung und Religion widmete. Noch heute ist ihr Einfluss aufgrund der Arbeit ihrer Stiftungen spürbar.

Ingrid Saunders Jones: Philanthropin der ersten Stunde

Ingrid Saunders Jones ist ein ehemaliges Vorstandsmitglied bei Coca‑Cola. Sie kam 1982 zu Coca‑Cola und arbeitete sich während dreier Jahrzehnte an die Spitze des Unternehmens, bis sie zuletzt zur Vorsitzenden der Coca‑Cola Foundation ernannt wurde.

Sie beaufsichtigte die Transformation des philanthropischen Engagements und machte das einst nur auf die USA ausgerichtete Programm global einsatzfähig. Dank ihr wurden wichtige Themen wie die globale Wasserverantwortunggesunde LebensweisenRecycling und Bildungsprogramme weltweit zum Thema. Unter Jones' Führung hat die Coca‑Cola Foundation mehr als 500 Millionen Dollar an Tausende gemeinnützige Organisationen weltweit vergeben. Die drei Hauptprioritäten der Coca‑Cola Foundation sind heute der Umweltschutz, die Stärkung von Gemeinschaften und die Gleichstellung von Frauen.